Im Durchschnitt 182 Minuten am Tag nutzen junge Leute zwischen 16 und 29 Jahren inzwischen ihr Smartphone. In der Altersgruppe der 30- bis 49-Jährigen liegt die durchschnittliche Nutzungsdauer laut einer Umfrage von Bitkom von 2024 bei 158 Minuten pro Tag. Fürs Telefonieren wird das Handy kaum noch genutzt.
Das Smartphone ist unser ständiger Begleiter geworden. Es füllt Pausen, überbrückt Wartezeiten, lenkt ab, tröstet, beruhigt, soll beim Runterkommen helfen – zumindest kurzfristig. Das Daddeln im Handy schafft das Gefühl von virtueller, leider nur scheinbarer Verbindung. Verbindung ist unbestritten ein Grundbedürfnis von Menschen.
Handykonsum verringert die Fähigkeit zur Aufmerksamkeit, wirkt sich damit auf die Denk- und Arbeitsgeschwindigkeit aus, negativ auf die kognitive Leistungsfähigkeit und bringt keineswegs die gewünschte Pause. Studien zeigen, dass digitale Medien weniger kreativ machen können, wenn wir sie zu viel nutzen, weil der Leerlauf verloren geht. Und das sind nur einige wenige Auswirkungen.
Was wäre, wenn es einen Raum gäbe, in dem es für einen Moment leiser werden darf? Eine einfache, stille Alternative. Eine Tätigkeit, die nicht weiter beschleunigt, sondern verlangsamt. Die uns aus dem Kopf und zurück in den Körper bringt.
Stricken ist genau das.

Stricken ist eine rhythmische, repetitive Tätigkeit. Masche für Masche entsteht etwas Greifbares – langsam, sichtbar, ohne Eile. Aus psychologischer Sicht wirkt Stricken so:
Tatsächlich sollen Strickende nach einer Studie der Mayo Clinic in Rochester ein Leben lang kognitiv von diesem banal wirkenden Hobby profitieren. Angeblich mindere regelmäßiges Stricken und Häkeln das Risiko für pathologische Gedächtnisverluste, eine Vorstufe der Alzheimerdemenz, um vierzig Prozent.
Im Gegensatz zum Scrollen am Handy fordert Stricken keine permanente Reizverarbeitung. Es ist kein Konsum, sondern ein aktiver, kreativer Prozess – und damit eine bewusste Atempause vom Alltag.
Ein Abend mit Wolle und Nadeln kann zu einer kleinen Auszeit werden – eine Pause vom Mental Load, vom Organisieren, Planen, Kümmern. Ein Moment, in dem nichts optimiert werden muss und nichts „fertig“ sein muss. Am liebsten mit Gleichgesinnten für echte Verbindung.
In Münster kann man das bei wool and mind finden, ein neues Strickatelier im Kreuzviertel, das meine Kollegin Katharina Düsterberg gegründet hat.
Hier findet man hochwertige Garne, Farben, eine klare Atmosphäre, gemeinsames Stricken und neue Kontakte – ohne Leistungsdruck, ohne Lautstärke, ohne Vergleich.
wool and mind sei eine Einladung an Menschen, meint Katharina Düsterberg,
Stricken werde hier nicht als zusätzliches To-do verstanden, sondern als Ressource. Als bewusste Entscheidung für sich selbst.
Strickatelier wool and mind
Zuhornstraße 15
48147 Münster
Instagram: @woolandmind
Probieren Sie es doch erstmal aus!
In meiner Praxis für Familiencoaching und Paartherapie in Münster sind Sie zwar nicht zum Stricken richtig, aber immer dann, wenn Ihnen der rote Faden fehlt oder wenn Sie Ihr System und Ihre Gedanken entwirren müssen.
Lassen Sie uns gemeinsam überlegen! Wir finden einen Weg.